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25.04.2014 Tödliche Textilproduktion

über Geschmack lässt sich streiten, über Ausbeutung nicht

Internationalistische Solidaritätsveranstaltung zum 1. Mai am Freitag, 25. April 2014, 19.30 Uhr im Jubez (Großer Saal), Kronenplatz, Karlsruhe, u.a. mit Zehra Khan, Generalsekretärin der Homebased Women Workers Federation (HBWWF) Karatschi, Pakistan.

Die HBWWF ist offiziell als gewerkschaftliche Vertretung von Heimarbeiterinnen in Pakistan anerkannt. Nach dem Großfeuer in der Textilfabrik Ali Enterprises, bei dem am 11. September 2012 über 250 Arbeiterinnen und Arbeiter bei lebendigem Leib verbrannten, stellte sich die HBWWF sofort an die Seite der Opfer und Hinterbliebenen.
Zehra Khan wurde zu einer Sprecherin des Workers Rights Movement (WRM), in dem die Überlebenden von Ali Enterprises um ihr Recht auf volle Entschädigung, aber auch für die Verbesserung der Sicherheit ihrer Arbeitsplätze und natürlich die grundlegende Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen streiten.

Tragende Grundlage des Engagements von Zehra Khan ist der doppelte Einsatz für die Rechte der oft in sklavenähnlicher Abhängigkeit lebenden Arbeiterinnen und Arbeiter und für die Rechte der Frauen in einer muslimischen Gesellschaft: in Pakistan ein lebensgefährliches Unternehmen.

Ali Enterprises ist kein Einzelfall – ob in Bangladesh, Pakistan, China, usw. - weltweit bezahlen und bezahlten hunderte und tausende Frauen die Profimaximierung der Bekleidungskonzerne, wie z.B. Kik, Mango und Benetton, C&A, Walmarkt, Primark, Zara, H&M mit ihrem Leben.

Nicht nur am 1.Mai - Solidarität ist unsere Stärke.

Veranstaltende:  Aktionskreis Internationalismus (AKI Karlsrihe),  AG Blockupy Karlsruhe,
Interventionistische Linke (IL) Karlsruhe, unterstützt u.a. von Frauenbündnis 8.März,
Liberacion eV., Linksjugend Solid, FreundInnen aus Eritrea, Türkei, Kurdistan
in Zusammenarbeit mit dem Jubez und medico international

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